„…mir ist so daDa im Kopf!“

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Dada ist ein Kind des 1. Weltkriegs und zeigt uns bis heute wie die Verbindung von politischem Widerstand, künstlerischer Finesse und grenzenloser Lebenslust funktionieren kann: über den subversiven Humor. Umstritten woher die Gruppe um Hugo Ball und Emmy Jennings im Februar 1916 in Zürich bei der Eröffnung des berühmt gewordenen Cabaret Voltaire ihren künftigen Namen Dada zauberte. Nach der später von Hugo Ball und Tristan Tzara immer wieder genährten Legende wurde dieses Wort zufällig ermittelt, durch eine mit dem Brieföffner aufgeschlagene Seite eines Lexikons und sofort gefeiert ob des nihilistischen Gehalts des Wortes Dada; anderen Zeugen zufolge war da (das) die einzige Silbe, welche die Kellner auf der Café-Terrasse verstanden aus der regen Unterhaltung des in die Schweiz emigrierten Kunstvolkes. Wie auch immer, sie haben unsere Sprache und unsere Kunst nachhaltig beeinflusst und revolutioniert. In diesem und im kommenden Jahr widme ich mich deshalb in  Verneigung und Dankbarkeit verstärkt  Dada, u.a. mit einer Mail Art Ausstellung,  Dada-Wort-Performances, internationalen Dada-Kooperationen, Blog-Beiträgen.

Alle Dada Veranstaltungen sind blau gekennzeichnet auf der Terminseite. Interessierte Aussteller*innen/Veranstalter*innen für Dada-Projekte können gerne hier über die Homepage Kontakt zu mir aufnehmen.