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Liebe Blogabonnent*innen, liebe Kunstinteressierte, um auch weiterhin über das Erscheinen meiner Artikel und Hinweise informiert zu werden, braucht es Eure kurze Mitwirkung! Da der Umzug ins Musenland vollzogen ist, schreibe ich nun aus selbigem. Bitte sendet eine E-Mail mit dem Betreff ‚Blog abonnieren‘ an sabine.kuester@musenland.de . Danke und auf bald…Sabine Küster

 

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Dada XXII

katalog-beispiel6-jpgkatalog-beispielDruckfrisch …die  2. Auflage! Ab sofort wieder erhältlich „…mir ist so daDa im Kopf!“ (Hg. Sabine Küster)  Format 21 x 21; ca. 88 Seiten, Softcover, 4/4farbig.  Regulärer Verkaufspreis: 21,00 € (ab 5 Expl. je 17,00 €).  Das Buch enthält Teile der gleichnamigen Dada Mail Art Ausstellung, Texte, Gedankenspiele u.a. Bestellungen für die zweite Auflage sind direkt hier übers Kontaktformular möglich (mit Angabe von Name & Postadresse & Anzahl der Exemplare) sowie zeitgleicher Überweisung der Kaufsumme auf folgendes Konto: Sabine Küster; IBAN: DE 51 10090000 2141964758; BIC: BEVODEBB

Dada XXI

Gertrude Stein

…Rose ist eine Rose ist eine Rose

Vielen geläufig die Endlosschleifen der Rose ist eine Rose ist eine Rose, nur wenigen bekannt, dass sie aus einem Kinderbuch stammen, dass Gertrude Stein 1939 veröffentlichte: „The world is round“. Bei der zitierten Rose handelt es sich um das Mädchen Rose, die selbst herausfinden möchte, ob die Welt wirklich rund ist; im Wald schreibt Rose ihren Namen an einen Baum: „…rundherum immer rundherum aber nicht krumm Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose in die Rinde ritzen bis es ganz rundherum reichte.“ Eine Geschichte um Identitätsfindung und Erwachsen-Werden, für junge Menschen geschrieben und dennoch im experimentellen Schreib-Stil der Gertrude Stein. Für diesen ist die 1874 geborene Schriftstellerin nicht unbedingt geliebt, aber bewundert und damit bekannt geworden. Wer sich ihrem Werk nähert muss Geduld zum einen, die Bereitschaft gewohnte Lesemuster über den Haufen zu werfen zum anderen mitbringen. Grammatikalisch einfache Sätze werden durch Wiederholungen zu langen Satzketten, durch Laut- und Wortspiele unterbrochen oder begleitet…Gedankengänge werden immer wieder umgelenkt. Zu ihrer Zeit ein für die Lesenden verstörendes Erleben, ein Novum im Kanon der damaligen Literatur. Weiterlesen

Wuppertals Töchter II

jr_pina_bausch_nelken_accordion_alt_500Tanz PINA Tanz!

Pina Bausch gilt als eine der größten Choreografinnen unserer Zeit. Weltweit verzauberte sie mit berührenden Bildern Menschen, die unabhängig ihrer Kultur und Sprache verstanden, was sie auf poetischste und dennoch radikale Weise mitzuteilen hatte. Sie hat mit ihren Choreografien den Tanz aus seinen alten Formen herausgeführt und als Leiterin des Wuppertaler Tanztheaters von 1973- 2009 den Begriff des Tanztheaters neu geprägt. Die Ausstellung PINA BAUSCH und das Tanztheater gastiert vom 16.09-09.01.2017 im Martin Gropius Bau Berlin. Herzstück der Ausstellung ist ein Nachbau der Lichtburg, jenes legendären Wuppertaler Proberaums, in dem Pina Bausch den größten Teil ihrer Stücke entwickelt hat. In der Ausstellung wird er zum Raum der Begegnung, dem Ort für Live-Performances, Workshops, Gespräche. Unterschiedlichste Objekte/Installationen, Fotografien/Videos bereichern die Ausstellung und lassen sie zum lebendigen Archiv werden. Die Chance, Pina Bausch noch einmal mannigfaltig zu erleben. Weiterlesen

Schreiblabor/Einladung

 

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Ferdinand Kiwet. Poem Print (1968)

Im Kopf von Jelinek & Co

Sprachexperimente wagen auf der Suche nach Authentizität und Transparenz. Kraftvolle Worte finden für den eigenen Lebensweg. Den roten Faden im Leben sprachlich sichtbar werden lassen. Brüche und (Neu)Anfänge fragmentarisch verdichten…Experimentell-dadaistisch-biografisches Schreiblabor im Rahmen der Ausstellung „…mir ist so daDa im Kopf!“  Anleitende Muse: Sabine Küster

Zeit & Ort: Samstag, 8. Oktober von 15-17 Uhr im Kunstraum option.265 in Bad Münstereifel-Effelsberg; Kosten: 50/20 €; Anmeldung erforderlich!  Offen für Alle!

 

Das Fremde wird nah

KUNSTPOSTSTELLE – GEDOK-Projekt für Künstlerinnen

im Rahmen des Sommerprogramms der LABS – Laufzeit:  07.08.-14.08.2016.  Künstlerinnen (nur Frauen) weltweit sind eingeladen, Post aus ihrem Urlaub an die GEDOK zu senden.  Das Fremde wird nah.  Die Sommer-Reisezeit beginnt, wir begeben uns in Unbekanntes und hoffen auf neue Erfahrungen und Entdeckungen. Vielleicht auch auf Begegnungen mit unbekannten Menschen. Ehe whats app, sms und andere schöne, schnelle Medien zunehmend unsere Kommunikation bestimmten, war es ein viel geübter Brauch, dass Künstler ihren Freunden, Sammlern, Bekannten materiell fassbare Zeichen der Verbundenheit von unterwegs sendeten.  Zu dieser Form möchten wir gerne einladen. Stellen Sie sich vor, sie schreiben einem Unbekannten und behandeln ihn mit der gleichen Offenheit und Großzügigkeit wie einen Freund. Und mittels ihrer Kunst schaffen sie Berührung, Teilnahme und Anregung. Sie nehmen den Abwesenden, den vielleicht zu Hause gebliebenen, einen hier unbekannten Adressaten, mit in die Fremde, an reale oder innere Orte. Weiterlesen

Dada XIII

HH-fotoHannchen oder die Erfindung der Collagetechnik

Es hat lange gedauert bis die Kunstwelt ihr den gebührenden Platz in der eigenen Geschichtsschreibung einräumte: Hannah Höch (1889-1978), Dadaistin der ersten Stunde in Berlin, heute anerkannt als eine der wichtigsten Avantgarde-Künstlerinnen des vergangenen Jahrhunderts – unter anderem als  (Mit)Erfinderin der Collage- und Fotomontagetechnik, eine zentrale Figur der Klassischen Moderne, Namenspatronin für einen renommierten Künstlerinnenpreis der Stadt Berlin, Vorbild vieler junger Künstlerinnen… Zu Beginn ihres künstlerischen Weges war sie erstmal nur das Hannchen,  die Frau an der Seite des Dadaisten Raoul Hausmann…obschon auch damals den Herren des Dada Kreises  weit voraus. Als einzige Frau im Dada Berlin Club fing sie zwangsläufig an, sich mit den gängigen Rollenklischees ihrer Zeit auseinanderzusetzen; ihre Fotomontagen stellen eine Art weiblichen Gegenentwurf zum bis dato männlichen Dada dar;  immer wieder wird sich Höch mit dem Typus der „Neuen Frau“ in ihrem Werk auseinandersetzen. Sie montierte Frauenbilder zusammen, überspitzte sie und dekonstruierte damit gleichzeitig die gängigen Geschlechter-Klischees und spiegelte scharfsinnig die politische  Alltagskultur ihrer Zeit wieder.   Weiterlesen

daDa IV

dadaism_portraitMANIFESTO…Julian Rosefeldt…verlängert bis 18. September

Manifeste wider und für…

Sie haben es alle getan: Die  Surrealisten,  Minimalisten, Fluxusianerinnen, Futuristen, Konstruktivisten, Feministinnen, Kommunisten, und nicht zuletzt auch die Dadaisten: Manifeste geschrieben, um das Wider und Für in die Welt zu schreien, die Kunst auf den Thron zu erheben, die Gesellschaft zu stürzen oder doch zumindest zu revolutionieren, sich seiner/ihrer selbst zu vergewissern, unsterblich zu werden. Der Künstler Julian Rosefeldt hat nun 13 dieser Künstlermanifeste auf eine einmalige Art und Weise filmisch inszeniert: Cate Blanchet verkörpert unterschiedlichste Personen/Charaktere und trägt bzw. performt die Manifeste in  parallel laufenden, stimmlich ineinander greifenden und räumlich aufeinander bezogenen Videosequenzen – ein filmische Rauminszenierung, ein Gesamtkunstwerk, die Erhebung der verschiedenen Manifeste zum Manifest der Manifeste. Ausstellung: MANIFESTO, Julian Rosefeldt, bis 18. September  2016 im Hamburger Bahnhof, Berlin

Sommer(loch) II

Schöngeistiges mit Fettrand bitte…

Jeder ordentliche Blog, jedes journalistische Erzeugnis erhebt den Anspruch auf ein Sommer(loch) – auf eine Zeit wo es vermeintlich oder endlich möglich ist, schwergewichtige Themen in ein heiteres Gewand zu kleiden, wo alles einen Anstrich von sonniger Unbekümmertheit bekommt, wo die Schreibende sich ihrer musischen, Sonne anbetenden Seite hingeben darf, wo Grammatik nur noch im Nebenfluss mit plätschert, wo Sehnsucht und Fernweh Hochkonjunktur bekommen. So (be)schrieb ich es ja bereits im Beitrag Sommer(loch)I; somit folgt nun hier logischerweise mein Sommer(loch)II. Welche Bücher dürfen mit ins Sommerloch, an den Strand, in den Biergarten oder auf den lauschigen Balkon? Welche Lektüre ist saftig genug? Welche Werke genügen meinen hochgeistigen Ansprüchen bei minimaler Anstrengungsleistung. Hier meine 3 Empfehlungen…ohne Gewähr auf was auch immer: Tove Jansson. FAIR PLAY/Christa Winsloe. Auto-Biographie und andere Feuilletons/Anne Gesthuysen. Sei mir ein Vater  Weiterlesen

Einladung Ausstellung

13433284_1620759174910435_378071396579223996_oBROKEN WORDS. 100 JAHRE DADA

Am Samstag, den 2. Juli eröffnet um 17.00 Uhr die internationale Gemeinschaftsausstellung BROKEN WORDS. 100 JAHRE DADA im Kunstraum option.265 in Bad Münstereifel-Effelsberg. MusenTritt ist beteiligt/ Sabine Küster persönlich zugegen mit einer interaktiven WORT-Installation: „Weiche von mir…“ Seid herzlich eingeladen teilzuhaben! Welche Künstler*innen noch, wo soll das sein, warum Broken Words & Dada? Alle wichtigen und  weiteren Infos findet Ihr auf der Seite der verantwortlichen Kuratorin und Künstlerin Martina Unterharnscheidt.