Schwesterlichkeit

Neben dem Sein in unserer eigenen Biografie sind wir auch Bewohnerinnen kollektiver Biografie(n). Frauen stehen in patriarchalen Strukturen z. B. in der kollektiven Biografie der Auseinandersetzung um Gleichheits- und/oder Abgrenzungsansprüchen. 100 Jahre Frauenwahlrecht ist eine biografische kollektive Station, an der wir uns heute befinden. Die Künstlerin Barbara Ihme hat hierzu ein Mail Art Projekt ins Leben gerufen, an dem ich gerne teilnehme und welches ich Euch hiermit ans Herz lege…Weiterlesen

Erhebt die Gläser II

 

Natürlich feiere ich heute weiter: die Kunst, das Leben, mich, Dich…Im Musenland ist jeder Tag ein Feiertag und jeder Tag ein Tag der Kunst…

Erhebt die Gläser…

Alles Gute!

Was haben Eartha Kitt (Eartha Mae Keith), die legendäre US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin und die große alte Dame ‚Kunst‘ gemeinsam? Wir feiern heute ihre Geburtstage. Miss Kitt wäre heute 91 Jahre jung und Big Art wird heute 1.000.055 Jahre alt. Weiterlesen

Umzug

Liebe Freund*innen, Kunstkolleg*innen, Kooperationspartner*innen, Interessierte, ich freue mich sehr, es Euch heute mitteilen zu können: 

MUSENLAND Akademie für Biografisches & Kunst hat nach freudvoll-bewegter Schwangerschaft das Licht der Welt erblickt.

Der Fokus der MUSENLAND Akademie für Biografisches & Kunst liegt auf der Arbeit mit einem erweiterten Biografiebegriff, der das fiktive dem faktischen gleichstellt und die übliche lineare Sichtweise durch eine kaleidoskopische ersetzt. Die MUSENLAND Akademie für Biografisches & Kunst schafft einen zeit- und ortunabhängigen Kontext für das spielerische Experiment, Biografisches durch das Zusammenwirken mit Kunst neu zu begreifen, zu gestalten, zu definieren.  Zu den Angeboten der Akademie gehören  Kunst- und Forschungsprojekte, Kurse, offene Begegnungsformate und Publikationen. Weiterlesen

Nicht ohne meine Oma…

Das »Grandmother Film Festival« ist ein internationales Festival, dass nach Rotterdam nun auch erstmals in Berlin gastierte. Gezeigt wurden  Dokumentar-, Spiel- und Animationsfilme internationaler Filmemacher*innen. In manchen Filmen lebt die Großmutter nicht mehr, ist jedoch durch ihre Hinterlassenschaften und in der Erinnerung der Enkelkinder sehr präsent. In anderen wiederum ist sie die alte bis sehr sehr alte präsente Hauptdarstellerin in der Verfilmung eines Abschnitts ihres Lebens. Die Filme von zärtlich-poetisch bis radikal-schonungslos-schmerzhaft. Allen gemein: eine sehr intime und berührende Arbeit…für Protagonistinnen, Filmemacher*innen und Zuschauende. Das »Grandmother Film Festival« ist eine Initiative der Künstlerin Sophia Tabatadze und lies uns quer durch die Welt reisen. Nicht ohne meine Oma – von Estland nach Argentinien in die Ukraine nach Israel in die Niederlande…

Weitere Infos zu den Filmemacher*innen und zum Festival hier

 

Der Kopf ist rund…

Wer mir eine Nikolaus-Christkindl-Jahresend-odereinfachso-Freude machen möchte mit zeitgleicher Kunstförderung (performatives Ausstellungsprojekt rund ums Thema Identität) schaut mal im bitte Schrank nach (oder im/unter/an…) und schickt mir eine KOPFBEDECKUNG (Hut, Turban, Haube, Perücke, Schleier…), die nicht mehr benötigt wird…Alle Musen danken es Dir…

Stellt Euch doch mal vor – Gastauftritt IX

…wer nicht fragt bleibt dumm von Doreen Trittel

Fragen. Ich liebe Fragen, auch wenn sie mich mitunter sprachlos machen oder für mich eine zunächst scheinbar unbezwingbare Herausforderung darstellen. Ich spiele gern mit Fragen, auf die es oft keine eindeutigen Antworten gibt. Denn die Wahrheit ist vielfältig. So nutze ich den heutigen Moment für ein paar Fragen, wohlwissend dass die Antworten morgen vielleicht schon etwas oder ganz anders ausfallen würden.

Was hast du heute zerstört? Das ist eine gute Frage. Denn oft zerstöre ich im ersten Schritt, um daraus etwas neues zu schaffen. Damit starte ich in den Prozess der Veränderung. Aber heute waren es tatsächlich Notizzettel, die mich durch die Vorbereitung der letzten Ausstellung geführt haben, und die ich nun nicht mehr brauche. Ich zerreiße sie, bevor ich sie in den Papiermüll schmeiße.

Wenn Du irgendeinen Künstler engagieren könntest, um ein Porträt von dir zu machen, wer wäre es? Es gibt viele großartige Künstlerinnen, deren Mut und Vielfalt ich bewundere. Spontan würde ich Annie Leibovitz wählen. Weiterlesen

Stellt Euch doch mal vor – Gastauftritt VIII

Randvorstellung von Christiane Bergelt

Rand. Lücke im Wald.
Blick nach draussen ins andere, dunkelgrüne Dickicht. Siebenundzwanzig Grad.
Drinnen wandern die Augen über den Bildschirmrand aus dem Fenster. Verfangen sich in immergrünen Gewächsen. In der anderen Jahreszeit kahle Skelette.
Kurze Tage, viel lichter und klar.

Ort.
Warmes, nach faulen Eiern riechendes Wasser. Wasser, das Füße durch den Boden und Schuhsohlen wärmt. Brodelnd heißer Boden um süßes Brot darin zu backen.
Kein Wald? Nicht viele Nadelbäume dicht an dicht. Pfade. Ein Weg für viele Wochen.
Eine abendfeuchte Hecke endet, die andere beginnt. Dazwischen ein Feldchen, ein Wäldchen. Zwei Farben gehen spazieren. CM. Irres Licht. Hooked. YK Weiterlesen

Stellt Euch doch mal vor – Gastauftritt VII

Wie ich auszog das Lachen zu finden von Astrid May

Es gibt Zeiten, da kann Einer das Lachen gründlich vergehen! Da findest Du es in keiner Ecke Deines Körpers, nicht links oder rechts! In solch einem Moment fand mich der Clown. Es ist gut, mit dem Inneren Kind zu beginnen. Hier ist der Clown zu Hause! Er begegnet der Welt wie einem Wunder, mit Offenheit und Neugierde, wertfrei und direkt.
Er erFREUt sich an allem! Alles kann Impuls für sein Spiel sein! Beim Aufstehen aus dem Bett zu plumpsen ist GLÜCK! Die Schuhe verkehrt rum anziehen und zum Bus zu eilen ist Vergnügen. Selbst das Scheitern liebt der Clown. Ein ängstlicher Clown, der sich nicht über den Zebrastreifen traut ist nichts weiter als eine Verzögerung im System! Autofahrer, für den Bruchteil einer Sekunde aus der Routine gerissen, verärgert oder lachend, je nach dem, in welchen Rückspiegel sie schauen. Der Clown hält jedem den Spiegel vor das Gesicht. Spiegelt und verwandelt! Und das tut er zu seiner eigenen FREUDE! Weiterlesen

Aufgenommen in den Kanon…

Das Dada Werkstattbuch „…mir ist so daDa im Kopf!“ (in der 3. Auflage hier erhältlich) ist mit dabei: WESERBURG – das Zentrum für Künstlerpublikationen präsentiert die Ausstellung Künstlerbücher für Alles / Artists‘ Books for Everything.  Ausstellungsdauer: 03.06. – 06.08.2017  Mehr dazu unter www.weserburg.de